30. September 2026
Vom QR-Code bis in die Küche: Was nach einer QR-Bestellungim Restaurant passiert
Der Gast bestellt per QR-Code. Doch was passiert danach? Entscheidend ist der Weg der Bestellung bis zu Kasse, Küche und Bar.
Bei einer QR-Bestellung im Restaurant sieht der Gast zunächst nur den einfachsten Teil: QR-Code scannen, Speisen oder Getränke auswählen und Bestellung absenden.
Für den Betrieb beginnt der wichtigere Teil aber erst danach. Wo landet die Bestellung? Muss das Servicepersonal sie noch einmal übertragen?
Sieht die Küche sie sofort? Und was passiert mit den Getränken? Genau an diesen Übergaben entscheidet sich, ob QR- Bestellung Arbeit spart oder nur ein zusätzliches System schafft.
1. Der Gast öffnet die Speisekarte – ohne App
Bei der Digitalen Speisekarte von MAXES öffnet der Gast die Karte über einen QR-Code auf dem eigenen
Smartphone. Der Betrieb kann selbst entscheiden, ob die Karte nur angezeigt wird oder ob die
Bestellfunktion aktiviert ist.
Ist QR-Bestellung aktiv, wählt der Gast seine Artikel direkt im Browser aus und sendet die Bestellung ab.
Eine zusätzliche App ist dafür nicht erforderlich.
2. Die Bestellung sollte nicht in einem zweiten System hängen bleiben
Für Restaurants ist der QR-Code allein nicht der entscheidende Punkt. Wichtig ist, was nach dem Absenden
passiert.
Wenn QR-Bestellungen in einer separaten Oberfläche landen, die nichts mit dem Kassensystem zu tun hat,
muss das Team möglicherweise mehrere Systeme gleichzeitig beobachten oder Bestellungen erneut
übertragen. Damit entsteht genau die zusätzliche Arbeit, die durch digitale Bestellung eigentlich reduziert
werden sollte.
Bei MAXES werden Bestellungen aus der Digitalen Speisekarte direkt an ready2order übergeben. Das
Kassensystem bleibt damit der zentrale Punkt für den weiteren Bestellprozess.
3. Von ready2order weiter zu Küche und Bar
Nach der Übergabe muss die Bestellung dort sichtbar werden, wo Speisen und Getränke vorbereitet werden. In einem klassischen ready2order-Ablauf können Bestellbons über Druckprofile an Küche, Bar oder weitere
Stationen geleitet werden. Wird der Betrieb zusätzlich mit Kitchen Monitor und Bar Monitor ausgestattet, können die relevanten Bestellungen stattdessen digital am jeweiligen Bereich sichtbar bleiben.
Ein einfaches Beispiel:
– Der Gast bestellt per QR-Code einen Burger und ein Bier.
– Die Bestellung wird an ready2order übergeben.
– Der Burger erscheint im Küchenbereich.
– Das Bier erscheint im Barbereich.
– Küche und Bar bearbeiten ihre jeweiligen Positionen.
Für den Gast war es eine Bestellung. Im Hintergrund werden die Informationen dort bereitgestellt, wo sie
tatsächlich benötigt werden.
4. Der Bestellstatus verbindet Zubereitung und Service
Mit der Anzeige allein ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Für den Service ist auch wichtig zu wissen, ob eine Bestellung neu ist, bereits zubereitet wird oder fertig zur Ausgabe ist.
Kitchen Monitor und Bar Monitor können dafür mit Bearbeitungsständen wie „In Zubereitung“ und „Fertig“ arbeiten. Der Status macht sichtbar, wie weit die Bestellung ist, ohne dass der Service für jede Rückfrage in Küche oder Bar gehen muss.
Wann dieser Ablauf besonders hilfreich ist
QR-Bestellung ist nicht für jeden Bereich eines Restaurants automatisch die beste Lösung. Besonders
sinnvoll kann sie aber dort sein, wo viele einfache Bestellungen oder Nachbestellungen entstehen:
– Biergärten und große Terrassen
– Bars und Cafés mit vielen Getränkenachbestellungen
– Selbstbedienungsbereiche
– weitläufige Gastronomiebetriebe mit langen Servicewegen
Ein konkretes Beispiel für große Außenbereiche finden Sie im Beitrag „Digitale Speisekarte im Biergarten:
Weniger Wege, kürzere Wartezeiten“.
Der QR-Code ist nur der Anfang
Eine gute QR-Bestellung endet nicht auf dem Smartphone des Gastes. Sie muss in den bestehenden
Restaurantablauf passen.
Der entscheidende Weg lautet deshalb nicht nur „QR-Code → Bestellung“, sondern: Gast bestellt →
Bestellung landet in ready2order → Küche und Bar erhalten die relevanten Informationen → der
Bearbeitungsstatus bleibt für das Team sichtbar.
Genau dadurch wird aus einer digitalen Speisekarte ein zusammenhängender Bestellprozess statt eines zusätzlichen Kanals, den das Team separat verwalten muss.
Mehr zur technischen und praktischen Einordnung finden Sie bei der Digitalen Speisekarte sowie beim
Kitchen Monitor und Bar Monitor von MAXES