02. September 2026
QR-Code Speisekarte erstellen: Was Restaurants vor dem Drucken wissen sollten
Ein QR-Code ist schnell gedruckt. Entscheidend ist, was Gäste danach auf dem Smartphone sehen, und was im Betrieb mit der Bestellung passiert.
Ein QR-Code ist nur der Einstieg
Ein QR-Code ist technisch gesehen nur ein Verweis. Er kann zu einer PDF-Datei, zu einer normalen Website, zu einer mobil optimierten Speisekarte oder zu einer Speisekarte mit Bestellfunktion führen.
Für den Gast macht das einen großen Unterschied. Auf dem Tisch sieht alles gleich aus: ein kleiner Code. Nachdem Scan kann die Erfahrung aber sehr verschieden sein.
- Muss der Gast in ein PDF hineinzoomen?
- Öffnet sich die Karte schnell und ohne App?
- Sind Kategorien, Speisen, Getränke und Preise übersichtlich?
- Kann das Restaurant Artikel und Preise online pflegen?
- Soll der Gast nur lesen oder auch direkt bestellen können?
Bevor ein Restaurant Tischaufsteller oder Aufkleber druckt, sollte deshalb klar sein, welches Ziel die QR-Code Speisekarte erfüllen soll.
Nur Speisekarte anzeigen
Für viele Betriebe reicht am Anfang eine reine digitale Speisekarte. Der Gast scannt den QR-Code, sieht die Karte auf dem Smartphone und bestellt weiterhin beim Servicepersonal.
Das passt besonders gut, wenn persönlicher Service wichtig bleibt, Gäste Beratung brauchen oder das Restaurant zunächst nur Papierkarten reduzieren möchte. Der Ablauf im Service verändert sich kaum, aber die Speisekarte ist leichter online verfügbar.
Wichtig ist dabei, dass die Karte mobil gut lesbar ist und Inhalte nicht jedes Mal über neue Druckdaten oder neue QR-Codes geändert werden müssen.
Oder direkt bestellen lassen
Der nächste Schritt ist eine digitale Speisekarte mit QR-Bestellung. Gäste wählen Speisen oder Getränke am eigenen Smartphone aus und senden die Bestellung direkt vom Tisch ab.
Das ist nicht für jeden Betrieb automatisch die beste Lösung. In einem klassischen Restaurant kann Beratung weiterhin wichtiger sein als Selbstbestellung. In einem Biergarten, auf einer großen Terrasse, in einer Bar oder bei vielen Nachbestellungen kann QR-Bestellung dagegen den Service entlasten.
Die Entscheidung sollte also nicht lauten: digital oder persönlich. Besser ist die Frage: Wo hilft digitale Bestellung wirklich, und wo bleibt persönlicher Service sinnvoll?
Wohin geht die Bestellung?
Bei QR-Bestellung ist der wichtigste Punkt oft nicht der QR-Code, sondern der Weg danach.
Wenn Bestellungen in einem getrennten Dashboard landen, muss das Team möglicherweise wieder mehrere Systeme beobachten oder Informationen manuell übertragen. Dadurch entsteht genau die doppelte Arbeit, die eigentlich vermieden werden sollte.
Sinnvoller ist ein Ablauf, bei dem die Bestellung direkt in den bestehenden Prozess passt. Bei der Digitalen Speisekarte von MAXES können Bestellungen an ready2order übergeben werden. Von dort können sie je nach Einrichtung auch auf Kitchen Monitor oder Bar Monitor sichtbar werden.
So entsteht ein klarer Weg: QR-Code am Tisch, Bestellung durch den Gast, Übergabe an ready2order und Anzeige dort, wo Speisen oder Getränke vorbereitet werden.
Fazit
Eine QR-Code Speisekarte sollte nicht erst nach dem Drucken der Tischaufsteller geplant werden. Entscheidend ist, ob der QR-Code nur eine Karte anzeigen soll oder ob daraus ein echter Bestellprozess entstehen soll.
Für Restaurants ist es oft sinnvoll, mit einer digitalen Speisekarte zu starten und QR-Bestellung erst dann zu aktivieren, wenn der eigene Ablauf dazu passt.